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Der Autor ist sich der Tatsache bewußt, daß der folgende Artikel in gewissen Kreisen der Schulmedizin viel böses Blut geben wird. Trotzdem - gewisse Dinge lassen sich auf dieser Erde nur dadurch verändern, indem man ganz eindeutige Positionen bezieht und der Wahrheit ohne Feigheit in die Augen sieht. Der Autor hatte selbst einige Schwierigkeiten diese Direktheit der Klarsichtigkeit zu erlernen. Er bittet demzufolge bei den Kollegen aus den Kreisen der etablierten Medizin um ihr diesbezügliches Verständnis.
I. Krebs ist bekanntlich eine recht unappetitliche Krankheit, bei welcher aus ganz normalen Körperzellen heraus eine wuchernde Geschwulst entsteht, welche über verschiedene Entwicklungsstadien hinweg zu einer körperlichen Auszehrung und schließlich zum Tod des jeweiligen Patienten führt. Während diese Krankheit in Deutschland um 1900 herum mit etwa 5% der Sterbefälle nur die siebthäufigste Todesursache war, avancierte dieselbe um 1925 bereits zur Vierthäufigsten, während sie heute bei weiter steigender Tendenz die zweithäufigste Todesursache bildet. Derzeit sind dies in Deutschland fast eine Viertelmillion Menschen pro Jahr. Ähnlich wie bei einem faulen Apfel, bei welchem der faule Bereich in der Regel mit einem Messer herausgeschnitten wird, versuche man Krebs dadurch zu therapieren, indem man den vorhandenen Tumor mit chirugischen Mitteln ganz einfach herausschneidet. Da die dabei erzielten Resultate jedoch vielfach ziemlich unbefriedigend waren, weil Krebstumore in der Regel wieder nachwachsen, verlegte man sich auf zusätzliche Maßnahmen, indem man nach der Entfernung des Tumorgewebes eine Bestrahlung mit Röntgen- oder Gammastrahlen sowie eine Chemotherapie vorsieht, wodurch ein weiteres Wachstum der Tumorzellen unterbunden werden solle. Leider wirken die in diesem Zusammenhang eingesetzten Zellengifte nur in beschränktem Maße tumorspezifisch, so daß bei einer derartigen Chemotherapie auch andere Körperregionen mit hohem Zellenwachstum zu leiden haben, was u.a. bei den Patienten einen vielfach nicht sehr geschätzten Haarausfall zur Folge hat. Von der Ärzteschaft werden derartige Maßnahmen jedoch damit begründet, daß ein kahler Kopf mit Leben einem behaarten Kopf ohne Leben allemal vorzuziehen sei. Was den meisten Mitbürgern wohl nicht so ganz bekannt sein dürfte, ist der Umstand, daß dieses Verfahren der Chemotherapie auf einen Bombenangriff der Aliierten auf die italienische Hafenstadt Bari im Jahre 1942 zurückgeht. Bei dieser Gelegenheit wurde nämlich ein deutsches Kriegsschiff zerstört, welches u.a. das Krampfgas Lost, d.h. Gelbkreuz geladen hatte. Bei den Soldaten und anwesenden Hafenarbeitern traten daraufhin erhebliche Schäden des Knochenmarks und der Atemwege auf. Im Rahmen der in diesem Zusammenhang gemachten Untersuchungen wurde dann das erste Zytostatikum in Form von Cyclosphophamid entwikelt, welches noch heute unter der Medikamentenbezeichnung "Eudomin®" zum Einsatz gelangt [1]. Im Laufe der Jahre wurden die bestehenden Kampfmethoden der etablierten Medizin in Form von "Stahl, Strahl und Chemo" natürlich immer mehr verfeinert. Der derzeit erreichte Zustand wird von Manfred Kuno in der Einleitung seines Buches "Krebs in der Naturheilkunde" in etwa wie folgt umrissen [2]: "Die Behandlung des Erkrankten verkommt nicht selten zu einem innerkörperlichen Schlachtenszenario, in dessen Rahmen das Allgemeinbefinden, die Lebensqualität und das psychosoziale Wohlbefinden dem Prinzip der Tumortherapie geopfert wird. Das Unvermögen der modernen Onkologie, mit den heute allgemein üblichen Verfahren der Tumordestruktion (Stahl, Strahl, Chemo) einen wesentlichen Einfluß auf die Ausbreitung der Tumorerkrankungen in der Bevölkerung zu nehmen, läßt keinen Raum für ein Umdenken (Stickwort Paradigmenwechsel), obgleich dies vermutlich der einzig effektive Weg in der Onkologie wäre. Im Gegenteil eskaliert die moderne onkologische Behandlungsstrategie in immer ausgefeilteren Methoden der Tumorzerstörung. Die anhaltende Ohnmacht der Hochschulmedizin im Themenkreis Krebs führt nicht zum selbstkritischen Nach- und Umdenken, sondern zu Arroganz und Kälte. Allzuoft wird der erkrankte Mensch im Rahmen von neuen 'Studiendesigns' auf dem Altar der Krebsforschung geopfert." Innerhalb dieses Schlachtengemetzles wird dann auch jedem guten Deutschen, welcher einen Tumor besitzt, ein eigener "Tumorpaß" ausgestellt, damit er ja nicht aus dem vorhandenen Therapieschema ausscheren kann und - falls sich dies eben nicht vermeiden läßt - am Styx wegen fehlender Reisedokumente zurückgewiesen wird. Trotzdem sollte man sich nicht darüber hinwegtäuschen, daß der ganze Ansatz, mit den genannten Kampfmethoden gegen den Krebs vorgehen zu müssen, irgendwie ein ziemlich erfolgloses Unterfangen darstellt. In dem recht lesenswerten Buch von Manu L. Kothari und Lopa A. Metha "Ist Krebs eine Krankheit?" [3] wird zu diesem Thema nicht ganz zu Unrecht ausgeführt, daß in der Onkologie zwei ganz fundamentale Fehler gemacht werden, indem man nämlich glaube, daß Krebs irgendwie verhütet werden könne und Krebs bereits in einem Stadium zu diagnostizieren sei, in welchem durch Präventivmaßnahmen eine Heilung zu garantieren wäre. Beides ist nicht oder nur in sehr beschränktem Umfange der Fall, was dann auch die Autoren des betreffenden Buches zu der folgenden Aussage verleitet: "Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist so häufig von so Wenigen so viel Unwahres gesagt worden und das zu so hohen menschlichen und monetären Kosten." In dem Buch von Joseph Hixson "The Patchwork Mouse" [4] wird dann auch in diesem Sinne zum Ausdruck gebracht: "Jungen Biologen kann ich nur einen guten Rat geben: Geht nicht in die Krebsforschung, denn hier steckt zwar viel Geld, aber sie hat mit Wissenschaft kaum noch etwas zu tun." Wer derartige Ausführungen für ein dummes Gefasele halten sollte, der sei auf die folgende graphische Darstellung hingewiesen: |
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| Diese Figur stammt stammt aus der sehr renommierten medizinischen Zeitschrift "The Lancet" vom 13. Dezember 1975 [5]. Sie stellt dabei die Überlebensdauern von größtenteils männlichen Patienten mit einem nicht operablem Lungenkarzinom dar. 188 Personen aus der Gegend von Oxford wurden dabei in drei Gruppen eingeteilt: Eine erste Gruppe von 67 Patienten erhielt keine Behandlung eine zweite Gruppe von 61 Patienten erhielt nur ein oral einzunehmendes Mittel namens Procarbazin ("Natulan"), während eine dritte Gruppe von 60 Patienten einer Kombinationschemotherapie mit den vier Mitteln Mustin-Hydrochlorid, Viniblastin, Procarbazin und Prenisolon unterzogen wurde. Anhand des obigen Kurvenverlaufs ist folgendes sehr gut erkennbar: Mit der Kombinationschemotherapie stirbt es sich am schnellsten. Dabei könnte man natürlich auch die Aussage wagen: Mit der Chemotherapie wurden diese Leute ganz einfach umgebracht! Daß ein Ausdruck wie "Mord auf Krankenschein" durchaus eine gewisse Berechtigung besitzt, ergibt sich beispielsweise anhand eines in Italien erschienenen Buches von Alberto R. Mondini "Kankropoli - La mafia del cancro", was auf deutsch so etwas wie "Vielkrebs - die Krebsmafia" bedeutet. Gegen Ende dieses Buches bringt der Autor, welcher anscheinend Präsident einer in Turin ansässigen Organisation namens "Associazione per la Ricerca e la Prevenzione del Cancro" (ARPC) ist, folgendes zum Ausdruck [6]: "I morti per cancro, solo negli ultimi vent'anni, sono valutabili nell'ordine di alcune centinaia di milioni. Se anche solamente il 10% di queste persone fosse deceduto per gli interessi di 'qualcuno' ebbene questo 'qualcuno' avrebbe commesso una carneficina pari, se non superiore a quelle di Hitler, Stalin, Mao o Pol Pot. Eppure questi 'qualcuno' sono onorati, strapagati, ascoltati, vezzeggiati, invitati a simposi ed a trasmissioni televisive." (Auf deutsch heißt dies: "Über die letzten 20 Jahre hinweg muß die Anzahl der Krebstoten bei einigen 100 Millionen Personen angesetzt werden. Wenn man nur 10% dieser Sterbefälle auf die persönlichen Eigeninteressen einer gewissen Gruppierung zurückführt, dann hat dieselbe ein Blutbad angerichtet, welches gleich oder größer als das von Leuten wie Hitler, Stalin, Mao oder Pol Pot ist. Und trotzdem werden die Mitglieder dieser Personengruppe geehrt, hochbesoldet, gehört, verhätschelt und auf wissenschaftliche Kongresse und zu Fernsehdiskussionen eingeladen.") Falls jemand der Auffassung sein sollte, daß so etwas doch ein wenig übertrieben sei, sollte das Buch von Barry Lynes "The Cancer Cure That Worked! Fifty Years of Supression" lesen. Dasselbe berichtet von einem vergifteten Arzt, einem andern, welcher in den Selbstmord getrieben wurde, von elektrischen Krebsheilmaschinen, die willkürlich zerstört wurden, einem Erfinder, der nach Mexico fliehen mußte, und dergleichen Dingen mehr. Das Buch aus einem kleinen Verlag in Kanada ist heute zwar vergriffen. Es hatte aber immerhin drei Auflagen, so daß ein interessierter Leser mit ein wenig Eigeninitiative und etwas Glück an dasselbe sicherlich herankommen könnte. Innerhalb des genannten Buches wird folgendes zum Ausdruck gebracht [7]: "The death toll from 1970 to the present (1986) is more than 6 million, matching the Nazi holocaust. When the death count includes those who died from 1934 to 1970, the number of victims is staggering. The cancer cure cover-up ist America's holocaust." (Übersetzt heißt dies: "Die Anzahl der Todesopfer von 1970 bis heute (1986) übertrifft 6 Millionen, was an den Nazi-Holocaust heranreicht. Wenn dazu noch die Zählung der Todesopfer von 1934-1970 hinzugenommen wird, dann steigt die Anzahl der Opfer auf einen maßlosen Betrag an. Der Vertuschungsvorgang der Heilbarkeit von Krebs ist der Holocaust der USA.") Eine derartige Aussage deckt sich dabei weitgehend mit einer Aussage in dem französischen Buch von Jean Michel Graille "Dossier Priore", in dessen ersten Kapitel "La Conspiration du Silence" (Die Konspiration des Schweigens) folgende Aussage zu finden ist [8]: "Des millions de malades continuent de souffrir et de mourir chaque année dans le monde parce qu'on s'obstine à ignorer une découverte scientifique." (Übersetzt heißt dies: "Auf der ganzen Erde leiden und sterben weiterhin jedes Jahr Millionen von Patienten, weil man fortfährt, eine wissenschaftliche Entdeckung zu ignorieren.") Drei verschiedene Bücher - drei unterschiedliche Autoren und drei unterschiedliche Länder - und immer im wesentlichen die gleiche Aussage. Dies nur zum Beleg, daß hinter diesem Sachverhalt eine ganz handfeste Wahrheit verborgen sein muß. II. Bei vielen Menschen mit etwas Intelligenz im Kopf ist die derzeitige Krebstherapie mit ihren Hammermethoden von "Stahl, Strahl und Chemo" mittlerweile sehr in Verruf geraten. Wen darf es also wundern, daß viele kranke Menschen dieses "onkologische Schlachtengemetzle" zu vermeiden suchen und in Richtung einer sanfteren alternativen Krebsmedizin driften. So wurde beispielsweise in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung berichtet [9], daß gemäß einer Untersuchung am Paul-Strauss-Krebszentrum mindestens jeder zweite Tumorpatient in Deutschland mittlerweile einen Rettungsanker in Richtung Alternativmedizin auswerfe. Letzlich darf dies auch nicht verwundern, weil bei uns in Deutschland die gemittelte 5-Jahr-Überlebensrate von Krebs bei etwa 35% liegt, was eigentlich nur bedeuten kann: In den Krankenhäusern wird gepfuscht und zu Hause wird gestorben! Zu ihrem Selbstschutz haben sich die sogenannten Onkologen eine Art von "Zylindervision" zugelegt, indem sie ihr Hauptaugenmerk allein darauf richten, was irgendwelche Blutwerte kurzzeitig machen und wie gut vorhandene Operationsnarben verheilen. Unter Berücksichtigung des apparativen Aufwandes muß diese 35%-Fünfjahres-Überlebensquote jedoch als höchst lamentabel angesehen werden. In dem zuvor erwähnten Zeitungsartikel wird von einem europäischen Weltkongreß in Wien berichtet, bei welchem der meistgenannte Vorwurf gegenüber alternativen Formen der Krebsbehandlung vor allem die geringe Menge von wissenschaftlichen Daten sei. Wörtlich heißt es dann aber weiter: "So wurde auch in Wien die Forderung nach Placebo-kontrollierten klinischen Studien, die die Wirksamkeit der alternativen Heilmethoden überprüfen sollen, immer lauter." Doch unmittelbar darauf heißt es weiter, daß Geld für derartige Forschungen kaum zur Verfügung stehe. Dies ist jedoch durchaus verständlich, weil klinische Untersuchungen sehr viel Geld kosten und in der Regel von der pharmazeutischen Industrie finanziert werden, welche auf diese Weise ihre neu entwickelten, in der Regel sehr teuren und eigentlich nur marginal wirksamen Produkte auf den Markt zu bringen sucht. Daß bei derartigen Auswahlkriterien preiswerte Lösungen der alternativen Medizin zwangsläufig unter den Tisch fallen, dürfte auf der Hand liegen. Was hier anscheinend fehlt, ist ein einsamer Beschluß auf höchster politischer Ebene, der wie folgt lauten könnte: Mit dieser Mischung aus 'Pfusch im Krankenhaus' und 'Mord auf Krankenschein' sind wir nicht einverstanden. Diese 35%-Fünfjahres-Überlebensrate in der Krebstherapie ist auf die Dauer nicht akzeptabel. Also müssen wir unbedingt etwas anderes suchen! Aber dazu scheint niemand bereit zu sein, solange die Schulmedizin ihr "Waterloo der Medizin" weiterhin als großen Sieg feiert. Mit derartigen Siegesfeiern soll dann auch ein zu starkes Abdriften der Krebspatienten in Richtung einer Alternativmedizin verhindert werden. Die eigenen fehlerhaften Überzeugungen holen sich die Onkologen dabei aus den zu diesem Zweck geschaffenen Fachzeitschriften und vor allem auch aus englischsprachigen Nachschlagwerken, welche aufgrund ihres US-Ursprungs für uns Deutsche anscheinend einen Vorbildcharakter besitzen. So weist beispielsweise die etwa 3.000 Seite dicke Onkologenbibel "Cancer - Principles & Pratice von Oncology" von 1993 ein eigenes Kapitel 70 auf, welches den alternativen Heilmethoden gewidmet ist [10]. Von dem Autor dieses Kapitel, einem gewissen Gregory A. Curt, wird darin zum Ausdruck gebracht, daß der ursprüngliche Titel von "Unproven Methodes" (unbewiesene Verfahren) in "Unsound Methods" (nicht vertretbare Verfahren) abgeändert wurde, weil der Ausdruck "unproven" (unbewiesen) nur ein Euphemismus für "unsound" (nicht vertretbar) wäre (!!!). Curt bezieht sich dabei u.a. auf eine Sitzung des amerikanischen Repräsentantenhauses im Jahre 1984, bei welcher Gelegenheit angeblich festgestellt wurde, daß in den USA jährlich etwa vier bis fünf Milliarden Dollar für nutzlose Krebsbehandlungen ausgegeben würden [11]. Mit einer wahrscheinlich nicht ganz beabsichtigten Komik bringt Gregory Curt in diesem Zusammenhang noch folgendes zum Ausdruck [12]: "At a time, when 50% of the serious cancers diagnosed in the United States are curable with existing therapies ... it seems inconsistent that unsound methods of cancer treatment should continue to be a significant public health problem." (Auf deutsch heißt dies: "Zu einem Zeitpunkt, wenn 50% aller eindeutig diagnostizierten Krebsfälle in den USA mit den vorhandenen Therapien heilbar sind ... erweist es sich als etwas widersprüchlich, wenn diese anfechtbaren Verfahren der Krebsbehandlung weiterhin ein erhebliches Problem der öffentlichen Gesundheitspolitik bilden.") So etwas klingt natürlich ganz so, als ob eine Fluglinie wie die United Airlines dafür Werbung machen würde, daß die Hälfte ihrer Flugzeuge sicher ihr Ziel erreichen würden. Dabei wird natürlich ganz bewußt auf den Hinweis verzichtet, daß die anderen 50% dieser Flugzeuge abstürzen würden. Anhand dieses Vergleichs ist sehr gut erkennbar, daß die Behandlung von "Reisenden mit Reisepaß" und "Reisenden mit Tumorpaß" in einer etwas unterschiedlichen Art und Weise gehandhabt wird. Was die ganze Brüchigkeit der Curt'schen Ausführungen über diese angeblichen "Unsound Methods of Cancer Treatment" sehr gut erkennen läßt, ist schließlich noch die folgende Aussage [13]: "Patients who seek alternative or unsound cancer therapies are intelligent and inquisitive and unlikely to be persuaded that an approach is useless simply because the same lacks scientific credentials or has not been published in peer reviewed journals." (Auf deutsch heißt diese Aussage: "Patienten, welche alternative bzw. nicht vertretbare Krebstherapien suchen, sind in der Regel intelligent und neugierig und können nicht so leicht davon überzeugt werden, daß ein bestimmtes Verfahren nur deshalb nutzlos sei, weil dasselbe keine wissenschaftliche Referenzen besitzt oder noch nie in Zeitschriften mit Gutachterkommissionen veröffentlicht wurde.") Letzlich kann dieser Aussage nur entnommen werden, daß nur noch die ganz Dummen weiter diesen "Strahl-Stahl-Chemo"-Methoden der Schulmedizin voll vertrauen. Sagte doch Bert Brecht nicht ganz zu Unrecht: "Sind es doch die größten Kälber, wählen ihren Metzger selber!" III. Abgesehen von den drei genannten sehr ungesunden Methoden der Krebstherapie in Form von Stahl, Strahl und Chemo hat sich in der modernen Onkologie noch ein weiterer Therapieschritt entwickelt, welcher für den Patienten mit nachteiligen Folgen verbunden ist. Es ist dies die von den Radiologen praktizierte Biopsieentnahme, welche in manchen Fällen zu einer gräßlichen Herumstecherei in den krebsbefallenen Organen eines Patienten führt. Diese Biopsieentnahme ist dabei aus folgenden Gründen ziemlich nachteilig: Sie ist zwangsläufig mit einer weiteren Schädigung des bereits erkrankten -Organs verbunden. Obwohl dies von den Radiologen im allgemeinen in Abrede gestellt wird, bewirkt eine Biopsieentnahme zwangsläufig eine willkürliche Loslösung vonZellenmaterial, wodurch krankes Zellenmaterial in andere Organbereiche transportiert wird, was zu einer rascheren Ausbreitung des vorhandenen Krebses zumindest beitragen kann und die durch Biopsieentnahme hervorgerufenen Organschädigungen haben schließlich noch zur Folge, daß von Seiten der Chirurgen auf eine möglichst umgehende Durchführung chirurgischer Eingriffe gedrungen wird, was dem jeweiligen Krebspatienten jegliche Möglichkeit nimmt, daß er mit der erforderlichen Bedachtsamkeit eigenständig notwendige Entscheidungen fällen kann. Ausgelöst wurde diese Biopsiestecherei der Radiologen durch die folgenden zwei Faktoren: So wurde im Laufe der Jahre die Entdeckung gemacht, daß es sehr unterschiedliche Tumorarten gibt, was letztlich zu der Erkenntnis führte, daß es im Sinne einer fehlerhaften Zellprogrammierung an die 1000 oder 10000 unterschiedliche Krebsarten gibt. Die verschiedenen Krebsarten unterscheiden sich dabei vor allem durch ihre unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeiten, was eine Aufteilung der Tumore in gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Tumore zur Folge hatte. Dies ist jedoch eine ziemlich willkürliche Aufteilung der Schulmedizin, weil letztlich jeder Tumor irgendwie "bösartig" ist, nur daß das Wachstum der sogenannten "gutartigen Tumore" so langsam verläuft, daß der Patient damit längerfristig überleben kann. Bereits frühzeitig hat dies zu dem Wunsch der Radiologen geführt, daß man die besondere Art eines Tumors zu bestimmten versuchte, was am einfachsten durch eine Entnahme von Körpergewebe, d.h. einer sogenannten Biopsie zu erreichen war. Tatsächlich ist dies jedoch eine ziemlich blödsinnige Vorgehensweise, weil die Geschwindigkeit des Wachstums eines Tumors auch mit radiologischen Mitteln, d.h. durch Vergleich von Röntgenaufnahmen zu erreichen ist, welche zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemacht wurden. Darüber hinaus kann man sich durchaus auch auf den Standpunkt stellen, daß im Fall des Vorhandenseins eines Tumors sowieso operiert wird, so daß man vor der Durchführung eines chirurgischen Eingriffs gar nicht zu wissen braucht, in welche Kategorie ein vorhandener Tumor hineinfällt. (Onkologen sind hier sicherlich anderer Meinung!) Der zweite Faktor ist der durchaus verständliche Wunsch der Onkologen, daß eine vorhandene Krebsgeschwulst möglichst frühzeitig entdeckt und therapiert werden sollte, weil auf diese Weise die Gefahr einer Metastasenbildung verringert wird, während gleichzeitig im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs beim Herausschneiden der Krebsgeschwulst geringere Verluste an Gewebematerial auftreten. Dies hat zu der mittlerweile weit verbreiteten Krebsvorsorge geführt, so wie sie beispielsweise von der Deutschen Krebshilfe sehr stark propagiert wird. So wie dies jedoch von Peter Götsche und Ole Olson [14] festgestellt wurde, erwiesen sich sechs von acht Studien bezüglich der Wirksamkeit von Mammographie-Screening als unzuverlässig, so daß die Frage, ob mit Hilfe eines derartigen Brustkrebs-Screenings die Todesrate bei Brustkrebspatienten tatsächlich verringert werden kann, weiterhin als unbewiesen angesehen werden muß (siehe dazu auch SZ vom 7.3.2000 [15]). Zu noch problematischeren Resultaten gelangen Ingrid Mühlhauser und Birgitt Höldke von der Universität Hamburg [16]. In ihrem Buch "Mammographie" wird beispielsweise folgende Rechnung aufgestellt: Falls 1000 Frauen im Alter zwischen 40 und 74 Jahren auf eine Teilnahme an einem Mammographie-Screening verzichten, dann sterben innerhalb von zehn Jahren vier von diesen Frauen an Brustkrebs. Wenn hingegen diese 1000 Frauen ihre Brust alle zwei Jahren röntgen lassen, dann sterben innerhalb von zehn Jahren nur drei dieser Frauen an Brustkrebs. Unter diesen 1000 Frauen profitiert somit letztlich nur eine einzige Frau an dem vorgenommenen Mammographie-Screening. Eine entsprechende Gegenrechnung schaut hingegen wie folgt aus: Die verbleibenden 999 Frauen müssen sich in einer vollkommen unnötigen Art und Weise alle zwei Jahre einer Mammographie unterziehen, was einen gewissen Zeitaufwand bedingt und zudem die Krankenkassen in einer überflüssigen Weise mit erheblichen Kosten belastet. Für die Durchführung der Mammographieaufnahmen wird ferner der Busen bei diesen 999 Frauen vielfach recht unsanft zusammengequetscht, was meistens ziemlich schmerzhaft ist und gelegentlich auch zu vollkommen unnötigen Beschädigungen des Körpergewebes führt. Bei einigen Dutzend dieser 999 Frauen rufen derartige Untersuchungen schließlich noch einen falschen Tumorverdacht hervor, was mit unnötigen Ängsten und manchmal auch mit vollkommen überflüssigen Operationen verbunden ist. Schließlich vertritt zumindest der Autor noch der Auffassung, daß Krebserkrankungen zum Teil durch psychische Faktoren ausgelöst werden, so daß die regelmäßige Konfrontation mit der Möglichkeit eines Mammakarzinoms innerhalb der genannten Gruppe von 999 Frauen nur zusätzliche Ängste schürt, was den angeblichen Vorteil der vorgenannten Screening-Maßnahmen mit Sicherheit wieder zunichte macht. Man könnte auch so sagen: Wer kontinuierlich Angst vor einem Krebs hat, ist auch der wahrscheinlichste Kandidat, daß er tatsächlich einen bekommt! Unabhängig davon, ob nun aus den oben genannten Gründen eine Krebsfrüherkennung sinnvoll erscheint oder nicht, so hat allein der Wunsch, Tumore in einem möglichst frühen Stadium erkennen zu können, dazu geführt, daß immer bessere Diagnosegeräte entwickelt wurden, mit denen bereits sehr kleine Tumore mit Durchmessern von einigen Millimetern sichtbar gemacht werden können. Dies hat dann auch zur Folge, daß die möglichen Tumorkandidaten mittlerweile so klein geworden sind, daß ein Radiologe bei einer gewünschten Biopsieentnahme vielfach mehrfach zustechen muß, bevor er einen vorhandenen Minitumor dann auch wirklich lokalisieren kann. Zur Erläuterung dieses Vorgangs sei hier folgende Geschichte wiedergegeben: Beim Autor dieses Artikels tauchte kürzlich eine recht sympathische junge Dame auf, bei welcher Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert worden war. Es stellte sich heraus, daß das vorhandene Fusselteil im Busen dieser Frau derart klein war, daß der behandelnde Radiologe mit seiner Biopsienadel 18mal (!!!) zustechen mußte, bevor er den Tumor dann auch gefunden hatte. (Daß derartige Maßnahmen nicht so ganz dem Wohlbefinden und der Heilung eines Patienten dienen, dürfte auf der Hand liegen!) Von chirurgischer Seite wurde in dem vorliegenden Fall dann auch mit einigem Recht darauf gedrungen, daß man den bereits vielfach durchlöcherten Busen dieser jungen Dame möglichst umgehend einer Operation unterziehen sollte. Ein paar Tage später besuchte der Autor dieses Artikels seine Webside-Leute in der Hohenzollernstraße in München. Auf dem Rückweg begegnete ihm ganz unversehen Freund Robby, welcher wegen seines Handys auf dem Weg zu einem D2-Schuppen war. Man einigte sich auf einen gemeinsamen Cappuccino im Cafe Florian, welches gerade in der Gegend so herumstand. Irgendwie kam man auf das Thema "Krebs" zu sprechen, worauf der Autor mit ausladender Gestik von der jungen Dame berichtete, deren Busen aufgrund der künstlerischen Aktivitäten des besagten Radiologen ähnlich wie ein Spaghettisieb durchlöchert worden war. Es dauerte dann auch nicht lange, bevor sich vom Nebentisch her ein etwas kahlköpfiger Mensch in das Gespräch einmischte, welcher die Auffassung kundtat, daß die Bourbakische Berichterstattung weitgehend "Bildzeitungsniveau" hätte. Nach dem Verlassen des Lokals konnte Freund Robby in Erfahrung bringen, daß der aufbrausende kahlköpfige Mensch ein Medizinprofessor der Universität München war. Dabei blieb natürlich offen, ob das Murren dieses Universitätsmenschen mehr durch die Stechaktionen des behandelnden Radiologen oder die Erzählungskünste des kaffeetrinkenden Bourbaki hervorgerufen war. Wie die Sache mit dem durchlöcherten Busen der jungen Dame am Ende ausgehen wird, ist derzeit noch offen. Aus Starnberg ist jedoch zu hören, daß die Angelegenheit ein juristisches Nachspiel haben werde. München, den 20. März 2000 PS: Hier noch zwei kleine Nachträge: Der Ausdruck "Spaghettisieb" bedarf einer kleinen Berichtigung. Im Rahmen eines Telefongesprächs mit der erwähnten sympathischen jungen Dame ergab es sich, daß die 18 verschiedenen Biopsiegewebeproben durch ein einziges Einstichloch hindurch entnommen wurden. Dies macht natürlich die ganze Angelegenheit auch nicht sehr viel besser! 18 Gewebeproben sind einfach zu viel, was einem kranken Busen zugemutet darf. Ich hoffe, die Herrn Onkologen sind diesbezüglich meiner Meinung. Soeben erschien in der Wochenzeitschrift "DIE ZEIT" ein sehr interessanter Artikel: "Nur nicht die Nerven verlieren - für manche Patientin war die hoch dosierte Brustkrebstheapie die letzte Hoffnung" [17]. Darin wird von einem Professor Werner Bezwoda aus Johannesburg berichtet, welcher seine Daten bezüglich der Wirksamkeit der sogenannten "HDCT-Therapie" derart frisiert hatte, daß er nunmehr von der Universität geschaßt wurde. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) reagierte daraufhin Ende Februar mit der Feststellung, daß "die Datenbasis zur Beurteilung der Hochdosis-Therapie beim Mammakarzinom geschwächt sei", was natürlich einen blödsinnigen Euphemismus darstellt. Der Artikel in der ZEIT endet mit der Feststellung, daß verzweifelte Frauen nach einer neuen Variante greifen werden, gleich welche Nebenwirkungen sie haben. Sie hätten fast keine andere Wahl. Sehr beruhigend ist dabei das kleine Wort "fast"! Bezüglich einer Therapierbarkeit von Krebs siehe [B2]. Literaturverzeichnis [1] Manfred D. Kuno "Krebs in der Naturheilkunde, eine Systematik der ganzheitlichen Krebstherapie", München 1989, S. 105[zurück] [2] ibid [1] S. 17[zurück] [3] Manu L. Kothari und Lopa A. Metha "Ist Krebs eine Krankheit? Vom leidbringenden Mißverständnis der Krebsbehandlung", Reinbek 1979, S. 25[zurück] [4] Joseph Hixson "The Patchwork Mouse - Politics and Intrigue in the Compaign to Conquer Cancer", New York, 1976[zurück] [5] A.H. Laing u.a. "Treatment of inoperable carcinoma of bronchus" in der Zeitschrift "Le Lancet" vom 13. Dezember 1975, S. 1161-64[zurück] [6] Alberto R. Mondini "Kankropoli - La Mafia del cancro", Bologna 1998, S. 123[zurück] [7] Barry Lynes "The Cancer Cure That Worked! Fifty Years of Suppression", Markus Books, P.O. Box 327, Queensville Ontario, ISBN 0-919951-30-9, S. 26[zurück] [8] Jean-Michel Graille "Dossier Priore - Une nouvelle affaire Pasteur?", Paris 1984, S. 9[zurück] [9] Martin Roos "Vorliebe für Mistel. Weshalb Ärzte Krebs alternativ behandeln, ohne daran zu glauben", Süddeutsche Zeitung vom 28.9.1999, S. V2/11[zurück] [10] Vincent T. De Vita u.a. "Cancer - Principles & Practice of Oncology", vierte Ausgabe, Philadelphia 1993, Kap. 70, S., 2734 linke Spalte[zurück] [11] "Quackery: A $ 10 Billion Scandal. Subcomittee on Health and Long-Term Care of the Select Commettee on Aging", House of Representatives, 98th Congress, 2d session, 1984 (Commitee publication 98-435)[zurück] [12] ibid [10] S. 2734 rechte Spalte[zurück] [13] ibid [10] S. 2745 linke Spalte[zurück] [14] Peter Götschsche und Ole Olsen, The Lancet Bd. 355, S. 129, 2000[zurück] [15] Klaus Koch "Mammographie für jede Frau?", in SZ vom 7.3.2000[zurück] [16] Ingrid Mühlhauser und Birgitt Höldke, "Mammographie", Verlag Kirchheim[zurück] [17] Harro Albrecht und Bartholomäus Grill "Nur nicht die Nerven verlieren - Für manche Patientin war die hoch dosierte Brustkrebstherapie die letzte Hoffnung. Ist sie zerstört?" in DIE ZEIT vom 16. März 2000, S. 36[zurück] |
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