Botschaft an die jüngeren Leser meiner Homepage

3.März 1999

Liebe Freunde,

sollten Sie Student eines naturwissenschaftlichen Faches sein, dann sind Sie sicherlich interessiert, daß das, was Sie in wochenlanger harter Arbeit in sich hineinpauken, auch wirklich den Tatsachen entspricht. Nur irgendwelchen Scheiß in sich hineinzuziehen, damit der Herr Professor glücklich ist, macht nämlich auf die Dauer keinen Sinn.

Wenn Sie sich jedoch ein wenig durch meine Homepage hindurchgeklickt haben, dann werden Sie sehr schnell gemerkt haben, daß zwischen der Wahrheit und dem, was man Ihnen an der Universität beizubringen sucht, Welten liegen.

Zusammenfassend ergibt sich dabei in etwa die folgende Situation:

1) Die gesamte Einsteinsche Relativität ist im Grunde ein

schizophrenes Gebilde und gehört deshalb in den Papierkorb. Die Gleichung E=mc2 und die Massenzunahme können bleiben. Dieselben gehen jedoch auf andere Leute zurück und haben mit der eigentlichen Relativität nichts zu tun.

2) Für die Quantenphysik als die Lehre von der Entstehung der Spektrallinien gilt im Grunde das gleiche.(Heutzutage wird unter Quantenphysik alles mögliche aus dem Mikrobereich verstanden. Dies ist jedoch reiner Etikettenschwindel!)Wenn man sich also auf die ursprüngliche Bedeutung konzentriert, dann , ist erkennbar, daß die Spektrallinien durch einen hochfrequenten Kreuzmodulationsvorgang hervorgerufen werden, welcher allerdings auf einer analogen Schiene abläuft und somit mit springenden Quanten nicht das geringste zu tun hat.

3) Die ganze Kosmologie einschließlich Urknall muß ebenfalls vollkommen umgekrempelt werden, weil- um hier nur ein Beispiel zu nennen- Galaxien riesige Ätherwirbel darstellen. Dies

ist deshalb bedeutsam, weil wir Menschen innerhalb eines derartigen Ätherwirbels leben, was in Bezug auf unsere kosmische Großwetterlage mit entsprechenden Konsequenzen verbunden ist.

Am gravierendsten ist jedoch der Umstand, daß Isaac Newton in seine Newtonsche Mechanik einige recht blödsinnige Fehler hineingebracht hatte, was man ihm möglicherweise noch irgendwie verzeihen mag. Nicht zu verzeihen ist allerdings der Umstand, daß die Physiker über die folgenden 300 Jahre hinweg diese Fehler stehen ließen. Dies hat dann aber die ziemlich unangenehme Konsequenz, daß die darauf aufbauende statistische Thermodynamik auf falschen Prämissen beruht, so daß nunmehr nicht nur ganze Bereiche der Newtonschen Mechanik, sondern ebenfalls der Thermodynamik neu gemacht werden müssen.

Unter diesen Umständen möchte ich die kleine Anfrage an Sie richten, wäre es nicht irgendwie sinnvoll, wenn ich einmal an Ihre Universität käme, um über eines der genannten vier Themen einen kleinen Vortrag zu halten? So etwas müßten Sie allerdings mit Ihren Professoren absprechen und einen dazu geeigneten Saal müßten Sie auch organisieren. Aber Hörsäle gibt es an Hochschulen zur Genüge. Ihrem Professor müßten Sie im übrigen erklären,

daß gelebte Demokratie auch darin besteht, daß man die Meinung anderer Leute hört. Und natürlich sollten einige Ihrer Professoren bei diesem Vortrag auch anwesend sein, damit es im Anschluß daran zu einer interessanten Diskussion kommen kann.

Wenn Sie an einem derartigen Projekt interessiert sein sollten und auch noch so etwas organisieren können, schicken Sie mir bitte ein E-Mail mit dem gewünschten Vortragsthema und Terminen, welche für so einen Vortrag in Frage kommen.

Ihrem Herrn Professor können Sie im übrigen noch ausrichten, ich hätte gesagt, daß die derzeit gelehrte und etablierte Physik bereits wie ein sterbender Walfisch am Strand in seinen letzten Zügen liegt. Selbst eine Riesendosis Antibiotika würden diesen Walfisch nicht mehr retten können.

Ihr Georges Bourbaki


P.S.: Ceterum censeo speculum esse delendum.